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Pinselrausch

Hier erfährst du mehr über mich, meine Motivation und das Projekt PinselRausch

 

 

Hej und Hallo,

mein Name ist Julia, ich bin 35 Jahre alt, wohne im schönen grünen Thüringen im kleinen Ort Bad Klosterlausnitz am Hermsdorfer Kreuz. Müsste ich mich selbst mit wenigen Worten beschreiben würde ich sagen "ehrliche, naturverliebte Chaotin mit grundpositiver Stimmung, einem kreativen Köpfchen und einem Hang zu allem mystischen in dieser Welt".

Ich bin Mutter eines bereits erwachsenen Sohnes, seit 2015 verheiratet und hauptberuflich Angestellte im Bereich Shopcontent eines großen Onlinehändlers. In allen Bereichen des Lebens habe ich bisher meine Höhen und Tiefen erlebt und bin für all meine bisherigen Erfahrungen - egal ob positiv oder negativ - unglaublich dankbar. Ich glaube fest daran, dass die Dinge, die uns passieren genauso geschehen, wie sie sollen. Sie formen uns auf unserem Lebensweg und machen uns zu den Personen die wir sind.

Neben meinen zwei großen Hobbies, dem Basteln und der Naturkosmetik, beschäftige ich mich gern mit den Dingen, die uns die Natur zur Verfügung stellt - allem voran Heilpflanzen und Wildkräuter. Ebenso interessiert bin ich an der nordischen Mythologie als Naturreligion. Ich selber verstehe mich als weltoffene Asatru und werde von meinen Mitmenschen hin und wieder liebevoll "Kräuterhexe" genannt.

Auf den einschlägigen Social Media Plattformen bin ich nicht zu finden, da ich mein Leben lieber losgelöst von medialen Einflüssen und sinnlosen Zeitfressern führe. Ein langes Telefonat oder persönliches Gespräch mag ich viel mehr als Messenger. Ich kann mich stundenlang mit einem Thema beschäftigen, mich einlesen und direkt für Dinge Begeisterung finden.

Authentisch zu sein ist mir wichtiger, als immer "Ja" zu sagen - vielleicht meckere ich deshalb desöfteren liebevoll vor mich hin ;-)

Wenn wir uns schon kennen, bin ich sehr froh, dich in meinem Leben zu haben und falls wir uns noch nicht kennen, freue ich mich schon auf unseren ersten Kontakt.

Wie alles begann

Bereits in jungen Jahren habe ich es geliebt zu Basteln und Edelsteine zu sammeln. Die Grundpfeiler meines heutigen Lebens und deren Ausprägungen schlummerten somit wohl irgendwie schon immer in mir. Mit Mitte 20 habe ich mich dann das erste Mal im Schmuckbasteln versucht. Auch wenn ich äußerlich eher dunkle oder erdverwandte Farben bevorzuge, liebe ich die bunten Farben als Basis für Kreativität. So entdeckte ich in 2016 meine Liebe zu Nagellacken. Anfangs benutze ich diese tatsächlich noch, um kleine Nageldesigns auf meine Hände zu zaubern. Doch irgendwann entdeckte ich, dass sich Nagellacke auch hervorragend zum Basteln eignen. 
 
Für mich eine tolle und vor Allem bleibendere Alternative, als kleine kreative Schöpfungen nach 7 Tagen wieder mit Nagellackentferner aus der Welt zu wischen. Inzwischen ist meine Lacksammlung auf über 300 Farben und Effektlacke aller Art gewachsen. Eine gute Basis, um sich kreativ damit auszutoben.

Das Thema selbstgemachte (Natur)Kosmetik und Pflegeprodukte begleitet mich seit dem Jahr 2019. Aus einem ursprünglich nachhaltigen Gedanken heraus fing ich an, die Drogerieprodukte des täglichen Bedarfs selber herzustellen. Angefangen bei Kleinigkeiten wie Zahncreme und Deo, entwickelte ich immer mehr  Interesse daran die DIY-Schöpfungen auszubauen. Auf das Thema Nachhaltigkeit und Naturkosmetik gehe ich weiter unten noch ein.

Letztes Jahr gesellte sich dann zum Schmuckbasteln und Selberrühren ein weiteres Hobby: Papeterieprodukte. Meine kleinen eigenen Schöpfungen verschenke ich mit großer Freude und schreibe hierzu auch gern individuelle Texte in Grußkarten. Irgendwann hat es mich angeödet, meine lieben Worte in vorgefertigte und unpersönliche Klappkarten aus dem Handel zu kritzeln. Also beschloss ich auch hier, einfach alles selbst in die Hand zu nehmen. Meine frühere Grundausstattung ist auch in diesem Bereich wundervoll gewachsen und ich habe quasi für jeden Anlass die passenden Motive parat.

 

Meine Motivation

...ergibt sich natürlich aus dem Umstand, dass man bestrebt sein sollte die Lebenszeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen. Ich persönlich verstehe darunter NICHT, sich den ganzen Tag stillschweigend von einem Fernseher berieseln zu lassen oder stundenlang im Social Media zu verbringen.
 
In den letzten 3 Jahren ereigneten sich zwei sehr einschneidende Erlebnisse in meinem Leben. Diese haben mir nochmals vor Augen geführt, wie schnell schlimme Dinge passieren können und das Leben oder bestimmte Abschnitte womöglich zu Ende sein können. Aber auch, dass materieller Besitz nur eine bedingte bzw. geringe Wertigkeit haben sollte, wurde mir noch einmal mehr bewusst. Viel wichtiger ist die eigene Zufriedenheit sowie das ausgeglichene, ehrliche und liebevolle Miteinander.

Wenn ich bastle, meine Kosmetik mache, auf der Suche nach Kräutern durch Wald und Wiesen streife, macht sich in mir ein wohlig warmes Gefühl der inneren Ruhe und Zufriedenheit breit. Zwar bin ich in diesen Augenblicken gefordert und konzentriert, aber dennoch entspannt und geerdet. Neben bedingungsloser Liebe sind das die wohl schönsten Gefühle in meinem Leben. Das ist also meine eigene Motivation für meine Hobbies: ich mache es, weil es MICH zufrieden und glücklich macht. Der schöne Nebeneffekt ist, dass ich ein Teil dieser positiven Grundstimmung eines Schaffensprozesses mit meinen DIY-Kleinigkeiten weitergeben kann.

Egal, ob ich einen lieben Menschen mit Kosmetik beschenke und er sich immer wieder an dem Duft oder der Wirkung erfreut, die gute Freundin mit Freude passende Ohrringe zum Lieblingspulli trägt oder ich Jemandem mit einer schönen Grußkarte ein Lächeln ins Gesicht zaubere - all die Kleinigkeiten bewirken irgendwo kleine positive Momente. Das ist wohl die größte Motivation neben dem eigenen Glücksgefühl.

 

Stichwort "Nachhaltigkeit"

Vor gut 1,5 Jahren habe ich angefangen, dem eigentlich für uns alle wichtigen Thema "Nachhaltigkeit" in meinem Leben mehr Platz einzuräumen. Ich habe die Dinge die mich umgeben mehr beleuchtet und ich begann mich auf die Suche nach umweltfreundlicheren Alternativen zu machen. 
 
Im ersten Step habe ich Reinigungs-Chemiekeulen nachdem sie aufgebraucht waren, gegen altbewährte Hausmittel ausgetauscht, was wunderbar funktionierte. Die ersten kleinen Erfolgserlebnisse führten dann dazu, dass ich alle Drogerieprodukte die so in Bad und Haushalt rumschwirrten unter die Lupe nahm. Ich habe angefangen mich über die Inhaltsstoffe zu informieren und über Möglichkeiten die wichtigsten Pflegeprodukte selber herzustellen. Bald konnte ich Zahnpasta in Plastiktuben und Deospray in Aludosen, gegen Selbstgemachtes in nachhaltiger und wiederverwendbarer Verpackung austauschen.

Neben dem positiven Aspekt der Müllvermeidung, kann ich die Art, Qualität und Herkunft der Rohstoffe selber bestimmen und weiß somit genau, was meine Familie und ich da benutzen. Ausserdem wird einem durch das Selbermachen erstmal bewusst, was man WIRKLICH braucht. Es ist nicht wie früher, dass ich mir beim wöchentlichen Drogeriebesuch die 10. Gesichtscreme kaufe, weil mir eine Werbung erzählt, ich brauche das unbedingt um gepflegt und schön zu sein. Ich brauche auch keine Chemie, die meine Wäsche für 2 Tage nach "Frühlingswiese" duften lässt und sich dadurch einen Kampf der Düfte mit meinem Deo oder Parfüm liefert ;-) 
 
Angefangen bei Zahncreme, über Deo und Haarspray, bishin zu Seife, Gesichtspflege und Cremes - mittlerweile landet keine Drogerieware mehr in unserem häuslichen Badezimmer.  Für die meisten Rohstoffe habe ich mittlerweile Bezugsquellen gefunden, die ihre Waren in großen Papierpackungen oder Glasflaschen anbieten. Was ich nicht im stationären Handel bekomme, kaufe ich lieber bei kleinen  Onlineshops, als auf den großen auf Gewinnmaximierung ausgelegten Online-Marktplätzen. Wo es nur geht, kaufe ich heimische Produkte in Bio-Qualität und achte, wenn es doch mal von weiter herkommt, auf faire Handelsbedingungen und möglichst Direktbezug vom Erzeuger.
 
Und beim Basteln?
 
Nun, fairerweise sei gesagt, dass es beim Basteln nicht ganz so einfach ist, nachhaltig zu kaufen, wie ich mir das eigentlich wünsche. Die meisten Stempelkissen kommen in Plastik daher, sind aber zum Glück wiederbefüllbar. Die meisten Werkzeuge sind für den Langzeitgebrauch bestimmt und keine Einwegartikel. Verbrauchsmaterial ohne Verfallsdatum kaufe ich in großen Gebinden, damit nicht viel kleiner Müll anfällt. Bei meiner Stanz- und Prägemaschine habe ich lieber etwas tiefer in die Tasche gegriffen, damit sie ein möglichst langes Leben hat. Papieran- und ausschnitte werfe ich nicht weg, sondern hebe sie für andere Projekte auf. Lieferkartons können zu Geschenkkörben überarbeitet werden und Stempelreiniger lassen sich mit 3 Zutaten die ich eh immer im Haus habe einfach selber machen. Also auch beim Basteln versuche ich so gut es geht auf Nachhaltigkeit zu achten.

Ich verpacke nicht sinnlos in Kunststoff. Einzige Ausnahme ist der Schmuck. Da dieser aus Glas besteht, schütze ich den Stein mit einem kleinen Zellglastütchen. Papier hat sich hier leider nicht bewährt, aber vielleicht gibt es ja irgendwann ein transparente und nachhaltige Alternative zu Zellophan :-)


Meine Preisgestaltung

 

 Meine erste Leitlinie hier lautet schlichtweg: fair!

Durch den Verzicht auf einen eigenen Onlineshop bzw. Vertrieb über Internetplattformen und das Anbieten meiner kleinen Herzlichkeiten im ausgewählten Kreis, habe ich keine unnötigen Vertriebskosten. Auch minimiert sich der Pflegeaufwand für z.B. Produktfotos und Artikeltexte. Somit kann ich die Zeit sinnvoll in das eigentliche Schaffen investieren.

Zeit ist etwas, was ich nicht berechne. Warum? Nunja, normalerweise ist der Arbeitslohn immer Bestandteil der Produktkostenkalkulation. Aber ich arbeite nicht, wenn ich Karten oder Schmuck bastle - ich verwirkliche mich, mein Hobby und habe einfach Freude am (Er)Schaffen. Das Einzige was ich kalkuliere sind die Verbrauchsmateralien und Rohstoffe sowie ggf. Fertigungskosten (Energiekosten etc...). Dann bekommt der krumme Preis noch einen Rundungschliff und fertig :-)


Kein gewerblicher Verkauf von Kosmetik


Die Mama einer lieben Freundin, welcher ich Lippenbalsam, Seife und Handcreme zum Geburtstag geschenkt habe, fragte mich kürzlich, warum ich neben dem "Gebastelten" nicht auch meine (Natur)Kosmetik zum Verkauf anbiete. Tatsächlich war sie nicht die Erste, die mich dahingehend gefragt hat und auch ich hatte mich schon damit auseinander gesetzt.


Für den gewerblichen Verkauf von Kosmetikprodukten jeglicher Art, von Badebomben bishin zu Seifen und Cremes etc..., gelten in Deutschland unter Anderem die strengen Richtlinien der Kosmetikverordnung. Angefangen bei der Deklaration der Inhaltsstoffe, über Sicherheitsdatenblätter der INCIs, von Laboren geprüfte Seifenrezepte, spezielle Geräte, einem geeigneten Platz zur Herstellung der Produkte außerhalb der eigenen Küche usw...

Auch diese Dinge sind wieder mit wirklich hohen Kosten verbunden. Genau das ist auch der Grund, warum man z.B. für ein wirklich gutes Stück Naturseife im Laden oder auf Märkten im Schnitt mindestens 5,- € und mehr bezahlt, obwohl die Herstellungskosten je nach Rohstoffen im Schnitt 1,50 € betragen. In Anbetracht des finanziellen Aufwandes von gewerblichen Seifensiedern, Kosmetikrührern & Co., die mit dem Verkauf ihren Lebensunterhalt finanzieren, sind diese Preise dennoch absolut gerechtfertigt.
 
Ich siede meine Seifen auch nicht deshalb selber, weil ich geizig bin. Es ist eher die Kombination aus den Vorteilen des Selbermachens. Ich habe Freude am Erschaffen, weiß wirklich was drin, kann meine Produkte auf meine Bedürfnisse sowie die meiner Familie zuschneiden und spare on top noch Geld. Aber das ist ja ohnehin meistens so, wenn man Dinge selber macht. Man investiert eben mehr Zeit als Geld und das ist für mich völlig in Ordnung.

Aus den genannten Gründen habe ich, auch aus finanziellen Gründen beschlossen, mein Gewerbe nicht auf Naturkosmetik auszuweiten. Ich "erschaffe" Seifen & Co. für den Eigenbedarf meiner Familie und und alles was darüber hinaus geht findet als Geschenk für einen lieben Menschen Verwendung.